Der Gastroenterologe Dr. med. Gero Moog und die Journalistin Petra Nagel stellen ihr neues Buch „Aufgeben war nie eine Option… Das Ende ist nicht das Ziel – Leben mit schweren Krankheiten“ vor:
Am Dienstag, dem 27. Oktober um 18.30 Uhr im Elisabeth-Krankenhaus Kassel. Im Anschluss laden die beiden Autoren zu einer Diskussions- und Fragerunde ein.
Kassels Autoren-Duo hat Menschen porträtiert, die mit schweren Krankheiten leben, und ihnen Einblicke in ihren Alltag, in Strategien und Lebens-Kämpfe gewährt haben. Zudem kommen im Buch Profis zu Wort, die erste Ansprechpartner bei schweren Schicksalsschlägen sind. Sie haben eine ganz eigene Sicht auf Themen wie Gesundheit, Krankheit und Tod.


„Wir wollen zeigen, dass Krankheiten zum Leben dazugehören, den Lebenswillen aber nicht zwangsläufig zerstören müssen,“ sagt Petra Nagel. Sie habe bei der Arbeit an diesem Buch Menschen kennengelernt, die krankheitsbedingt oft Übermenschliches leisten müssen, dem Leben aber trotzdem immer wieder lebenswerte Momente abringen.
Der Mut mit dem sich viele Menschen ihren Krankheiten stellen, beeindruckt mich immer wieder. Und als Arzt kann ich nur sagen: „Alles im Leben haben wir nicht in der Hand. Das zeigen die Geschichten in unserem Buch sehr deutlich,“ so Dr. Gero Moog, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie am Elisabeth-Krankenhaus Kassel und Marienkrankenhaus Kassel.
Wie gehe ich mit dem Leben um? Mit dem Thema Tod und Krankheit? Was bedeutet selbstbestimmt? Diese Themen beschäftigen Petra Nagel und Dr. Gero Moog immer wieder – 2024 ist das erste Buch, „Ich verfüge: rettet mich!“, das sich mit Risiken und Nebenwirkungen von Patientenverfügungen befasst, erschienen.
Fotos: Jörg Lantelmé
Termin:
Dienstag, 27. Oktober um 18.30 Uhr
Vinzenzsaal, Haus D, 4. OG
Elisabeth-Krankenhauses Kassel
Weinbergstraße 7, 34117 Kassel
Vortragende:
- Petra Nagel, Journalistin aus Kassel
- Dr. med. Gero Moog, Chefarzt Klinik für Gastroenterologie am Elisabeth-Krankenhaus Kassel und Marienkrankenhaus Kassel
Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
