Herzlich willkommen in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Unsere Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie steht 24 Stunden täglich für die Versorgung von Verletzten bereit und ist rund um die Uhr erreichbar.
Unserem Team steht das gesamte notfallmedizinische Equipment zur Diagnose und Therapie zur Verfügung, wie ein modernes Ultraschallgerät, eine moderne Röntgen Anlage, eine moderne Computertomografie und zur weiteren Diagnostik auch ein MRT. Wir bündeln in unserem Haus umfassendes Wissen aus unterschiedlichen Fachgebieten für die Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten.
Als zertifiziertes lokales Traumazentrum, eingebunden im Traumanetzwerk Göttingen - Kassel, sind wir auf die Versorgung mittelschwer und schwer verletzter Patientinnen und Patienten (Polytraumen) vorbereitet. Mit der Zulassung zum DAV (stationäres Durchgangsarztverfahren) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) versorgen und betreuen wir zudem ein großes Spektrum berufsgenossenschaftlich versicherter Arbeitsunfälle und deren Folgeschäden.
Neben der Versorgung von Verletzungen an den Extremitäten, dem Becken und der Wirbelsäule führen wir geplante Operationen durch. Unsere Schwerpunkte sind gemeinsam mit unserem Kooperationspartnern orthopädische Eingriffe: Wir bieten alle gelenkersetzenden Maßnahmen von Hüfte, Knie und Schulter sowie handchirurgische Eingriffe an.
Besonders am Herzen liegt uns, die Mobilität unserer Patienten möglichst komplett zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Unterstützt werden wir dabei durch unsere personell und apparativ gut ausgestattete Abteilung für Physiotherapie.
Auszeichnung
Oberarzt Dr. Dirk Reedwisch ist seit 2023 als Kniechirurg von der Deutschen Kniegesellschaft zertifiziert.




Leistungsspektrum
Unsere Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie im Elisabeth-Krankenhaus Kassel ist zur Versorgung von Arbeitsunfällen (Durchgangsarztverfahren) durch die Berufsgenossenschaften zugelassen.
Unfallchirurgie
Für Notfälle der Unfall-/Gelenkchirurgie steht Ihnen unsere moderne und umfangreich ausgestattete Notfallambulanz inklusive eines speziellen Eingriffsraumes zur Verfügung. Natürlich erfolgt die Behandlung nach Facharztstandard.
Zur Stabilisierung von Brüchen (Frakturen) wenden wir modernste operative Verfahren an, die nach Möglichkeit minimal-invasiv durchgeführt werden. Hier behandeln wir Patient:innen ab dem 12. Lebensjahr. Die konservative Behandlung wird unterstützt durch moderne immobilisierende Kunststoffverbände oder Orthesen, begleitet von entsprechend angepassten physiotherapeutischen Maßnahmen.
Die notwendige nachstationäre Behandlung unfallverletzter Patient:innen wird vom Krankenhaus in die Wege geleitet: Mithilfe des Sozialdienstes im Elisabeth-Krankenhaus organisieren wir für Sie Anschlussheilbehandlungen, Rehabilitationen oder auch die häusliche Versorgung.
Wenn jede Sekunde zählt! Unter einem Polytrauma versteht man schwere Verletzungen, von denen eine oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensgefährlich ist.
Die Versorgung dieser Patient:innen ist eine besondere Herausforderung und erfordert das enge und rasche Zusammenwirken verschiedener Fachdisziplinen, um Leben zu retten. Das Elisabeth-Krankenhaus Kassel ist als lokales Traumazentrum zertifiziert und gehört zum Traumanetzwerk Göttingen Kassel. Die Teilnahme am Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) schließt regelmäßige qualitätssichernde Maßnahmen und Fremdevaluation über vollzogene Behandlungen mit ein.
Als Klinik der Grund und Regelversorgung kooperieren wir eng mit anderen Krankenhäusern, die im Rahmen des Traumanetzwerks mit uns zusammenarbeiten, und haben die Möglichkeit, Patient:innen mit bestimmten Verletzungen nach notfallmäßiger Erstversorgung zur Weiterbehandlung zu verlegen.
Im Schockraum stehen unseren Ärzt:innen alle Möglichkeiten zur Verfügung, den Patient:innen zu untersuchen, zu stabilisieren und lebensrettende Notfalleingriffe wie zum Beispiel die Einlage einer Thoraxdrainage oder eine künstliche Beatmung vorzunehmen. Die Weiterbehandlung der Patient:innen geschieht dann in Kooperation mit den Kolleg:innen der Anästhesie auf unserer hochmodernen Intensivstation.
Die primäre Versorgung erfolgt standardisiert und prioritätenorientiert nach ATLS (Advanced Trauma Life Support). Direkt an die zentrale Notaufnahme ist die radiologische Abteilung mit einem modernen CT und MRT angegliedert. Alle Zeiten und Parameter werden im Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfasst und ausgewertet.
So sind wir umgehend mit qualifiziertem Fachwissen und modernster technischer Ausstattung für unsere Patient:innen im Einsatz.
Daneben können Stürze zu bruchbedingten Auslockerungen von Endoprothesen führen. Dabei bezeichnet der Begriff einer periprothetischen Fraktur einen Bruch in einem Knochen, in dem zusätzlich ein künstliches Gelenk implantiert wurde. Aufgrund des zunehmenden Alterns der Bevölkerung ist die Zahl dieser Brüche über die vergangenen Jahre gestiegen.
Spezialisierte Diagnostik ist wichtig für eine richtige Einschätzung des Bruches und die Festlegung der optimalen Therapie. Manche periprothetische Frakturen verheilen ohne Operation. Bei fest verankerten Prothesen und instabilen Knochenbrüchen reicht in der Regel die Verplattung des Bruches aus. Der Wechsel einer Endoprothese ist allerdings erforderlich, wenn es aufgrund des Bruches zu einer Auslockerung der Prothese gekommen ist.
Hüftgelenksnahe Frakturen gehören zu den häufigsten Verletzungen im höheren Lebensalter, können aber auch bei jüngeren Patienten durch Unfälle oder Stürze auftreten. Da diese Brüche oft mit erheblichen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Risiken für die Gesamtgesundheit einhergehen, ist eine zeitnahe, sichere und leitliniengerechte operative Versorgung entscheidend. Die operative Versorgung geschieht in unserem Haus GBA-konform innerhalb der ersten 24 Stunden.
Unsere unfallchirurgische Abteilung bietet eine moderne, leitliniengerechte Versorgung aller Formen von hüftgelenksnahen Frakturen.
Welche hüftgelenksnahen Frakturen gibt es?
Zu den typischen Verletzungen gehören:
- Schenkelhalsfrakturen (Oberschenkelhalsbruch)
- Pertrochantäre Frakturen
- Intertrochantäre Frakturen
- Subtrochantäre Frakturen
Diese Brüche unterscheiden sich stark in ihrer Stabilität, Heilungsfähigkeit und dem geeigneten Operationsverfahren.
Unsere operativen Behandlungsverfahren
1. Osteosynthese (Rekonstruktion des Knochens)
Geeignet bei jüngeren Patienten und bestimmten stabilen Frakturen.
Dynamische Hüftschraube (DHS)
- Nutzung einer Schraube und Seitenplatte
- besonders geeignet bei stabilen pertrochantären Brüchen
Proximale Femurnägel (Gammanagel)
- minimalinvasive Marknagelung
- hohe Stabilität bei instabilen oder mehrteiligen Frakturen
- einsetzbar in kurzer und langer Variante
Schraubenosteosynthese
- bei bestimmten Schenkelhalsfrakturen, v. a. bei jüngeren Patienten
2. Endoprothetische Versorgung (künstliches Hüftgelenk)
Bei älteren Menschen oder bei komplizierten Schenkelhalsfrakturen zum Erhalt der Mobilität und zur Reduktion von Komplikationen.
Hemiendoprothese (Duokopfprothese)
- Ersatz des Oberschenkelkopfes
- zementiert und unzementiert einsetzbar
- sinnvoll bei Patientinnen und Patienten mit gut erhaltener Hüftpfanne
Totalendoprothese (TEP)
- Ersatz von Kopf und Pfanne
- als und zementierte und Hybridprothese einsetzbar
- besonders geeignet bei vorbestehender Arthrose oder komplexen Frakturen sowie bei jüngeren Patienten
Vorteile:
- hohe Stabilität
- frühe Mobilisierung
- geringeres Risiko für Nachblutungen oder Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes
Narkose und Operationstechnik
Unsere Eingriffe erfolgen schonend und leitliniengerecht, meist in:
- Regionalanästhesie (Spinal- oder Periduralanästhesie) oder
- Allgemeinanästhesie, je nach individueller Situation.
Moderne Implantate und minimalinvasive Techniken ermöglichen kurze Operationszeiten und eine geringe Komplikationsrate.
Nachbehandlung & Rehabilitation
Eine frühe Mobilisation ist entscheidend für den Behandlungserfolg.
Daher erfolgt postoperativ:
- Mobilisation bereits am 1. Tag nach der Operation
- Schmerztherapie nach aktuellem Standard (WHO)
- Physiotherapie zur Wiedererlangung von Kraft und Beweglichkeit
- geriatrische Mitbetreuung bei älteren Patientinnen und Patienten
- Planung der Anschlussheilbehandlung (Reha)
Unser Ziel ist es, die Selbstständigkeit und Mobilität unserer Patientinnen und Patienten schnellstmöglich wiederherzustellen.
Unser Anspruch
Wir bieten eine moderne, sichere und patientenzentrierte Versorgung von Schenkelhalsbrüchen – rund um die Uhr und in enger Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Anästhesie, Geriatrie, Physiotherapie und Pflege.
Sprunggelenksbrüche (sog. Malleolarfrakturen) gehören zu den häufigsten Verletzungen der unteren Extremität. Sie entstehen meist durch eine Distorsion im Rahmen von (Sport-) Unfällen und können zu erheblichen Schmerzen sowie Instabilitäten im Fuß- und Sprunggelenk führen. Unsere unfallchirurgische Abteilung bietet eine umfassende, moderne und patientenzentrierte Versorgung aller Formen von Sprunggelenksfrakturen an.
Was ist ein Sprunggelenksbruch?
Ein Sprunggelenksbruch betrifft meist die knöchernen Strukturen des oberen Sprunggelenks:
- Innenknöchel (medialer Malleolus)
- Außenknöchel (lateraler Malleolus)
- Hinterer Schienbeinkantenanteil (hinterer Malleolus)
- Syndesmose (Bandverbindung zwischen Schien- und Wadenbein)
Entscheidend für die Behandlungsplanung ist, ob der Bruch stabil oder instabil, verschoben oder unverschoben ist. Außerdem ist wichtig, ob die Syndesmose, die Bandverbindung zwischen Schienbein und Wadenbein, betroffen ist.
Operative Behandlungsverfahren
1. Platten- und Schraubenosteosynthese
Bei den meisten instabilen oder verschobenen Sprunggelenksbrüchen erfolgt eine anatomische Reposition und Fixierung mit Platten und Schrauben.
Ziele der Versorgung:
- Wiederherstellung der Gelenkfläche
- Stabilität des Sprunggelenks
- Vermeidung von Spätfolgen wie Arthrose
2. Stellschrauben oder TightRope®-Fixierung bei Syndesmosenverletzungen
Bei einer Verletzung der Syndesmose wird die Bandverbindung stabilisiert, typischerweise durch:
- Syndesmosenschrauben, oder
- Dynamische Knotentechniken (z. B. TightRope®)
Diese Verfahren stellen die korrekte Position von Schien- und Wadenbein wieder her.
3. Versorgung des hinteren Volkmann-Anteils
Größere Anteile der hinteren Schienbeinkante (hinterer Malleolus) müssen häufig operativ versorgt werden:
- Kanülierte Schrauben- oder Plattenosteosynthese
- Je nach Frakturverlauf dorsal (von hinten) oder ventral (von vorne)
4. Minimalinvasive Techniken
Bei ausgewählten Frakturformen setzen wir minimalinvasive Verfahren ein, um:
- Weichteilschäden zu minimieren
- Schmerzen zu reduzieren
- eine schnellere Mobilisation zu ermöglichen
Narkose und Ablauf
Die Operation erfolgt in der Regel unter:
- Regionalanästhesie (z.B. Spinalanästhesie oder Fußblock) oder
- Allgemeinanästhesie
Nach der Operation wird der Fuß, wenn nötig, zunächst ruhiggestellt, häufig in einer Orthese oder einem speziellen Verband.
Nachbehandlung und Rehabilitation
Eine sorgfältige Nachbehandlung ist entscheidend für ein bestmögliches Ergebnis:
- Entlastung oder Teilbelastung des Beins, je nach Operationsmethode
- Physiotherapie zur Wiederherstellung der Beweglichkeit
- schrittweise Steigerung der Belastung in enger Abstimmung mit dem Behandlungsteam
- Thromboseprophylaxe während der Entlastungsphase
Kontrolluntersuchungen und Röntgenaufnahmen sichern den Heilungsverlauf ab.
Handgelenksbrüche – meist sogenannte distale Radiusfrakturen – zählen zu den häufigsten Knochenverletzungen. Sie treten oft durch Stürze auf die ausgestreckte Hand auf und können erhebliche Schmerzen sowie Funktionsstörungen verursachen. Unsere unfallchirurgische Abteilung bietet eine moderne und patientenzentrierte konservative und operative Versorgung aller Frakturformen des Handgelenks.
Was ist ein Handgelenksbruch?
Ein Handgelenksbruch betrifft in den meisten Fällen den Unterarmknochen (Speiche) kurz vor dem Handgelenk, manchmal auch zusätzlich die Elle (Ulna). Häufige Frakturformen sind:
- einfache oder mehrfragmentäre Speichenbrüche
- gelenkbeteiligende Frakturen
- verschobene (dislozierte) Brüche
- Trümmerfrakturen
- kombinierte Verletzungen mit Begleitverletzungen an Bändern, der Elle oder der Gelenkfläche sowie den Knochen der Handwurzel
Die Art der Fraktur bestimmt das geeignete konservative oder operative Verfahren.
Operative Behandlungsverfahren
1. Plattenosteosynthese (volare winkelstabile Platte)
Das bei uns am häufigsten eingesetzten Verfahren bei instabilen oder verschobenen Bruchformen.
Vorteile:
- hohe Stabilität
- sehr präzise Wiederherstellung der Gelenkfläche
- frühzeitige Bewegungsübungen möglich
- gute funktionelle Ergebnisse
2. Drahtosteosynthese (Kirschner-Drähte)
Geeignet bei weniger komplexen oder kinderchirurgischen Frakturen.
Vorteile:
- minimalinvasiv
- kurze Operationsdauer
- häufig in Kombination mit Gipsruhigstellung
3. Externe Fixation
Bei stark zertrümmerten oder offenen Frakturen kann vorübergehend ein externer Halteapparat (Fixateur) eingesetzt werden, um die Weichteile zu schützen und die Knochen zu stabilisieren.
Narkose und Ablauf
Die Operation erfolgt meist unter:
- Regionalanästhesie (z.B. Armplexusblockade)
oder - Allgemeinanästhesie
Der Eingriff ist in der Regel kurz und wird meist stationär durchgeführt.
Nachbehandlung und Rehabilitation
Eine gezielte Nachbehandlung ist für den Therapieerfolg entscheidend:
- Frühfunktionelle Mobilisation des Handgelenks in vielen Fällen bereits kurz nach der Operation
- Physiotherapie und ergotherapeutische Handtherapie
- Tragen einer Orthese oder Schiene je nach Stabilität
- Regelmäßige Nachkontrollen
Ziel ist die die Schmerzfreiheit und optimale Wiederherstellung von Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik.
Mögliche Spätfolgen und deren Vorbeugung
Bei unzureichender Behandlung können langfristige Probleme auftreten wie:
- Bewegungseinschränkungen
- Fehlstellungen
- Arthrose im Handgelenk
- Schmerzen bei Belastung
Durch moderne operative Techniken und konsequente Nachbehandlung versuchen wir, diese Risiken bestmöglich zu minimieren. Um langfristig eine Schädigung der Beugesehnen zu vermeiden, empfehlen wir die Entfernung der Metallplatten nach 9-12 Monaten.
Unser Anspruch
Wir bieten eine präzise, schonende und leitliniengerechte operative Versorgung von Handgelenksbrüchen für Patient:innen jeden Alters.
Unsere erfahrenen Unfallchirurg:innen arbeiten eng mit Radiologie, Anästhesie und spezialisierter Ergotherapie zusammen, um ein bestmögliches funktionelles Ergebnis zu erzielen.
Tibiakopfbrüche – auch Tibiaplateaufrakturen genannt – betreffen den oberen Anteil des Schienbeins und damit die gelenkbildenden Strukturen des Kniegelenks. Diese Verletzungen entstehen häufig durch Sport- oder Verkehrsunfälle und können die Stabilität und Funktion des Kniegelenks erheblich beeinträchtigen.
Unsere unfallchirurgische Abteilung bietet eine spezialisierte und moderne Versorgung dieser komplexen Verletzungen – von der Erstdiagnostik bis zur Rehabilitation.
Was ist ein Tibiakopfbruch?
Der Tibiakopf bildet die Unterseite des Kniegelenks und besteht aus innerem (medialem) und äußerem (lateralem) Gelenkanteil. Ein Bruch in diesem Bereich kann:
- die Gelenkfläche beeinträchtigen,
- die Bänder des Kniegelenks mitbetreffen,
- zu Instabilität, Fehlstellung und Bewegungseinschränkung führen.
Tibiakopfbrüche werden nach dem Schweregrad eingeteilt – von einfachen Frakturen bis zu komplexen mehrfragmentären Gelenkzertrümmerungen. Unverschobene Brüche können auch konservativ therapiert werden.
Diagnostik
Eine exakte Diagnostik ist entscheidend für die Wahl des optimalen Behandlungsverfahrens. Dazu stehen zur Verfügung:
- Digitales Röntgen
- Computertomographie (CT) zur 3D-Analyse des Bruchs
- Magnetresonanztomographie (MRT) bei Verdacht auf Band- oder Meniskusverletzungen
Operative Behandlungsverfahren
Das Ziel jeder Operation ist die anatomische Wiederherstellung der Gelenkfläche, um spätere Arthrose und Funktionsstörungen zu verhindern.
1. Plattenosteosynthese (winkelstabile Platten)
Am häufigsten werden moderne winkelstabile Platten- und Schraubensysteme eingesetzt.
Vorteile:
- hohe Stabilität
- präzise Gelenkrekonstruktion
- frühzeitige Mobilisation möglich
2. Schraubenosteosynthese
In ausgewählten Fällen – insbesondere bei kleineren, nicht stark verschobenen Frakturen – reicht eine Fixierung mit Schrauben aus.
3. Minimalinvasive Techniken
Über kleine Hautschnitte können Knochenfragmente angehoben und unter Bildwandlerkontrolle fixiert werden.
Vorteile:
- Schonung der Weichteile
- schnellere Heilung
- geringeres Infektionsrisiko
4. Arthroskopisch unterstützte Verfahren
Zur Beurteilung und Mitbehandlung von Begleitverletzungen (z.B. Meniskusrisse, Kreuzbandteilverletzungen) kann eine Gelenkspiegelung sinnvoll sein.
5. Behelfstabilisierung bei schweren Verletzungen
Bei massiv geschädigten Weichteilen oder komplexen Frakturen kann vorübergehend ein externer Fixateur zur Stabilisierung eingesetzt werden, bevor die definitive Versorgung erfolgt.
Nachbehandlung und Rehabilitation
Die Nachbehandlung richtet sich nach der Stabilität der Versorgung und dem Verletzungsmuster:
- Teil- oder Entlastung des betroffenen Beins über mehrere Wochen
- Schmerztherapie nach modernem Standard
- Frühfunktionelle Physiotherapie zur Erhaltung der Beweglichkeit (z. B. CPM)
- Kontrolluntersuchungen mit Röntgenkontrollen
- Später Übergang zu Muskelaufbau- und Stabilisationsübungen
Eine konsequente Rehabilitation ist entscheidend, um langfristig die bestmögliche Kniegelenksfunktion wiederzuerlangen.
Mögliche Komplikationen und deren Prävention
Durch moderne operative Technik und engmaschige Nachsorge minimieren wir Risiken wie:
- Gelenksteife
- Fehlstellungen
- Infektionen
- Posttraumatische Arthrose
Frühzeitige Mobilisation, physiotherapeutische Betreuung und regelmäßige Kontrollen unterstützen den Heilungsverlauf entscheidend.
Unser Anspruch
Wir bieten eine hochpräzise, erfahrene und interdisziplinäre Versorgung von Tibiakopfbrüchen – basierend auf modernen OP-Techniken, aktueller Leitlinienmedizin und individueller Therapieplanung.
Unser Ziel ist die bestmögliche Wiederherstellung von Funktion, Stabilität und Belastbarkeit des Kniegelenks.
Brüche des Oberarmkopfes – sogenannte proximale Humerusfrakturen – gehören zu den häufigsten Frakturen des Schultergürtels. Sie treten besonders bei Stürzen im höheren Lebensalter oder bei Sport- und Verkehrsunfällen auf. Diese Verletzungen können zu erheblichen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Funktionsverlust der Schulter führen.
Unsere unfallchirurgische Abteilung bietet eine moderne, leitliniengerechte und patientenorientierte konservative und operative Versorgung aller Formen von Oberarmkopfbrüchen.
Was ist ein Oberarmkopfbruch?
Der Oberarmkopf bildet zusammen mit der Schulterpfanne das Schultergelenk. Brüche in diesem Bereich können unterschiedliche Strukturen betreffen:
- Oberarmkopf (Humeruskopf)
- Anatomischer und chirurgischer Hals
- Tuberculum majus und minus (großer und kleiner Rollhügel als Sehnenansatzpunkte der Rotatorenmanschette)
- Gelenkbeteiligung mit Stufenbildung
- Mehrfragmentäre oder verschobene Frakturen
Entscheidend für die Therapie ist die Anzahl der Fragmente, der Grad der Verschiebung sowie die Beteiligung der Rotatorenmanschette (Schultermuskulatur).
Diagnostik
Eine präzise Diagnostik ist die Grundlage für eine optimale Therapieplanung. Dafür nutzen wir:
- Digitales Röntgen der Schulter
- Computertomographie (CT) zur detaillierten Frakturanalyse
- Ultraschall oder MRT bei Verdacht auf Sehnenverletzungen
Behandlungsoptionen
Nicht jeder Oberarmkopfbruch muss operiert werden.
Die Entscheidung richtet sich nach Stabilität, Verschiebung, Begleitverletzungen, Knochenqualität, der Symptomatik und dem Lebensalter der Patient:innen.
Operative Behandlungsverfahren
1. Plattenosteosynthese (winkelstabile Platte)
Bei verschobenen oder instabilen Brüchen erfolgt häufig eine Fixierung mit modernen winkelstabilen Platten.
Vorteile:
- hohe Stabilität
- gute Rekonstruktion der Anatomie
- frühzeitige Bewegungsübungen möglich
2. Marknagelosteosynthese
Bei bestimmten Frakturformen, insbesondere schaftnahen Brüchen, wird ein intramedullärer Nagel eingesetzt.
Vorteile:
- minimalinvasive Zugangstechnik
- hohe Belastbarkeit
3. Schraubenosteosynthese
Einzelne Fragmente wie das Tuberculum majus können isoliert mit Schrauben, Zuggurtungen oder kleinen Platten fixiert werden.
4. Schulterprothese (Hemi- oder inverse Prothese)
Bei schweren, nicht rekonstruierbaren oder mehrfragmentären Brüchen – insbesondere bei älteren Patient:innen oder schlechter Knochenqualität – empfehlen wir einen Gelenkersatz:
- Hemiprothese (Oberarmkopfprothese)
- Inverse Schulterprothese (günstig bei gleichzeitig geschädigter Rotatorenmanschette und/oder höherem Lebensalter)
Vorteile:
- rasche Schmerzreduktion
- gute Wiederherstellung der Funktion, besonders bei komplexen Frakturen
Narkose und Operationstechnik
Die Eingriffe werden in der Regel unter Allgemeinnarkose oder Regionalanästhesie durchgeführt.
Moderne, schonende Operationstechniken und weichteilschonende Zugänge reduzieren Komplikationsrisiken und verkürzen die Heilungszeit.
Nachbehandlung und Rehabilitation
Eine strukturierte Nachbehandlung ist entscheidend für eine gute Schulterfunktion:
- Ruhigstellung in einer Armschlinge für kurze Zeit
- Frühfunktionelle Physiotherapie unter Anleitung
- graduelle Steigerung der Belastung
- später Muskelaufbau zur Stabilisierung des Schultergürtels
- Regelmäßige Röntgenkontrollen
Ziel ist die bestmögliche schmerzfreie Wiederherstellung von Funktion, Kraft und Alltagstauglichkeit.
Mögliche Komplikationen
Trotz moderner Behandlung bestehen Risiken wie:
- Schultersteife
- Heilungsverzögerungen (Pseudarthrose)
- Fehlstellungen
- Schmerzen oder Funktionsverlust
- Arthrose des Schultergelenks
Durch präzise operative Technik und kontinuierliche Nachsorge minimieren wir diese Risiken.
Unser Anspruch
Wir bieten eine erfahrene, individuelle und interdisziplinäre Versorgung von Oberarmkopfbrüchen – basierend auf modernen Implantaten, schonenden Operationstechniken und abgestimmten Rehabilitationskonzepten.
Unser Ziel ist die langfristige Wiederherstellung von Stabilität, Bewegung und Schmerzfreiheit der Schulter.
Der Ellenbogen ist ein hochkomplexes Gelenk, das aus drei Teilgelenken besteht und für die Beweglichkeit und Funktion des gesamten Arms entscheidend ist. Verletzungen oder Instabilitäten können zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und erheblichen Funktionsverlusten führen.
Unsere unfallchirurgische Abteilung bietet moderne, leitliniengerechte Diagnostik und konservative sowie operative Versorgung sämtlicher Ellenbogenverletzungen – von einfachen Brüchen bis zu komplexen Bandinstabilitäten.
Welche Verletzungen treten am Ellenbogen auf?
Typische Ellenbogenverletzungen sind:
- Brüche (Frakturen) von Speiche (Radiuskopf), Elle (Ulna), distalem Humerus oder Olecranon (Ellenhaken)
- Luxationen (Ausrenkungen) des Ellenbogens
- Kombinationsverletzungen wie die „terrible triad“ (Luxation + Radiuskopffraktur + Bandverletzung)
- Bandverletzungen (Innen- und Außenband-Apparat)
- Sehnenverletzungen (z.B. Trizepssehnenabriss, Abriss der langen Bizepssehne)
- Knorpel- und Weichteilschäden
Weitere Krankheitsbilder, die zu einer Instabilität führen können:
- chronische Bandinsuffizienzen
- Fehlstellungen nach älteren Verletzungen
- arthrosebedingte Veränderungen
- Folgen von wiederholten Luxationen
Diagnostik
Eine präzise Diagnostik ist entscheidend, um die Stabilität des Ellenbogens korrekt zu beurteilen. Wir nutzen:
- digitale Röntgenaufnahmen in mehreren Ebenen
- Sonografie
- Computertomographie (CT) zur Analyse komplexer Frakturen
- Magnetresonanztomographie (MRT) zur Darstellung von Bändern und Knorpel
- klinische Stabilitätstests
Operative Behandlungsverfahren
1. Versorgung von Frakturen
Je nach Art und Verlauf des Bruchs kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz:
- Anatomische Platten- und Schraubenosteosynthesen (bei distalen Humerus-, Olekranon- oder Radiuskopffrakturen)
- Radiuskopfersatz (Prothese) bei nicht rekonstruierbaren Frakturen
- Drähte oder Zuggurtungen bei bestimmten Verletzungen
Ziel ist stets die anatomische Wiederherstellung des Gelenks und die frühzeitige Beweglichkeit, um Versteifungen zu vermeiden.
2. Stabilisierung nach Luxationen
Nach Ausrenkungen des Ellenbogens erfolgt eine operative Versorgung, wenn:
- für die Stabilität entscheidende Bänder gerissen sind
- Knochenfragmente beteiligt sind
- der Ellenbogen nach Reposition instabil bleibt
Behandlungsoptionen:
- Bandrekonstruktionen (Titananker) oder Bandnaht
- Rekonstruktion knöcherner Gelenkanteile
- temporäre Gelenkstabilisierung mittels Spezialimplantaten (z.B. Scharnierfixateur)
3. Operative Therapie bei chronischer Instabilität
Wenn der Ellenbogen wiederholt “wegknickt” oder instabil bleibt, kommen rekonstruktive Eingriffe infrage:
- Rekonstruktion des Seitenbandapparates mit Titanankersystemen
- Ersatz geschädigter Bänder mit Sehnentransplantaten
- Korrekturoperationen bei Fehlstellungen
- Arthroskopische Eingriffe bei Knorpelschäden oder freien Gelenkkörpern
Nachbehandlung und Rehabilitation
Eine strukturierte Nachbehandlung ist für den Erfolg entscheidend — der Ellenbogen neigt schnell zur Ausbildung von Bewegungseinschränkungen.
- Frühfunktionelle Mobilisation (meist bereits 1 bis 2 Tage nach OP)
- Anleitung durch spezialisierte Physio- und Ergotherapeuten (z.B. Overhead Protokoll)
- Nutzung spezieller Bewegungsschienen (z.B. Orthesen)
- regelmäßige Nachkontrollen zur Überwachung der Stabilität
- später gezielter Muskelaufbau zur Stabilisierung des Gelenks
Ziel ist die Wiederherstellung von Beweglichkeit, Stabilität und Kraft.
Mögliche Komplikationen
Trotz sorgfältiger Behandlung können auftreten:
- Gelenksteife
- Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen
- Neurologische Irritationen (z.B. Ulnarisnerv)
- Instabilität
- Arthroseentwicklung
Durch moderne Operationsmethoden und engmaschige Nachsorge reduzieren wir diese Risiken bestmöglich.
Unser Anspruch
Wir bieten eine spezialisierte, interdisziplinäre und patientenorientierte Versorgung von Ellenbogenverletzungen und -instabilitäten.
Mit modernen Operationstechniken, fundierter Diagnostik und intensiver Nachbehandlung stellen wir die bestmögliche Funktion, Stabilität und Lebensqualität wieder her.
Orthopädische Chirurgie
Die orthopädische und unfallchirurgische Abteilung bietet in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern ein umfassendes Leistungsspektrum auf höchstem medizinischem Niveau in der operativen Versorgung von Arthrose, Gelenkverschleiß und traumatischen Gelenkschäden.
Mit langjähriger Erfahrung, moderner Technologie und einem spezialisierten Endoprothetikteam gewährleisten wir eine Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Standards – sicher, individuell und nachhaltig.
Hüftendoprothetik
Eine fortgeschrittene Hüftarthrose oder eine komplexe Fraktur kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. In unserer Abteilung setzen wir auf innovative, gewebeschonende Verfahren, die eine schnelle Wiedererlangung der Mobilität ermöglichen.
Unsere Besonderheiten:
- Minimalinvasive Zugänge (z.B. anterolateral), die Muskulatur und Weichteile schonen
- Verwendung von hochwertigen, langlebigen Implantaten (Keramik-Polyethylen)
- Maßgeschneiderte Prothesenwahl je nach Anatomie, Aktivitätslevel und Knochenqualität
- Spezialisierte Expertise bei Wechseloperationen (Revisionsendoprothetik)
- Präoperative bildgestützte Planung zur optimalen Implantatposition
Ziel: Schmerzfreiheit, hohe Stabilität und natürliche Bewegungsabläufe.
Knieendoprothetik
Das Kniegelenk ist eines der komplexesten Gelenke des Körpers. Unsere Abteilung hat in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern eine herausragende Erfahrung in der Behandlung von Kniegelenkarthrose sowie posttraumatischen Knieveränderungen.
Besondere Kompetenz:
- Einsatz von Teilprothesen (Schlittenprothesen), wenn der Verschleiß nur einen Abschnitt betrifft
- Totalendoprothesen mit hoher Haltbarkeit und optimalem Bewegungsprofil (gegebenenfalls Oxinium Implantate)
- Spezifische Konzepte bei komplexen Deformitäten und Bandinstabilitäten
Ziel: Einen schmerzfreien, sicheren und stabilen Bewegungsablauf wiederherzustellen.
Schulterendoprothetik
Die Schulter stellt hohe Anforderungen an Präzision und Erfahrung – sowohl in der Diagnostik als auch in der operativen Versorgung. Unsere Abteilung ist seit vielen Jahren auf dieses Gebiet spezialisiert.
Unsere Expertise umfasst:
- Anatomische Schulterprothesen bei intakter Rotatorenmanschette
- Inverse Schulterprothesen bei irreparablen Sehnenschäden oder komplexen Verletzungen
- Moderne Implantate mit knochenschonender Verankerung
- hohe Spezialisierung bei Frakturendoprothetik nach schweren Oberarmkopffrakturen
- Gezielte postoperative Physiotherapieprogramme
Ziel: Natürliche Beweglichkeit, Stabilität und Schmerzfreiheit im Alltag.
Warum unsere Abteilung?
Unsere Abteilung zeichnet sich durch hohe medizinische Qualität, langjährige Erfahrung und moderne Technik aus.
- Behandlung nach EPZ-Standards
- Hohe Fallzahlen in Hüft-, Knie- und Schulterendoprothetik
- Spezielles interdisziplinäres Team aus Endoprothetikchirurgen, Anästhesisten, Schmerztherapeuten, Radiologen und Physiotherapeuten
- Schonende OP-Techniken zur Verkürzung der Erholungszeit
- individuelle Implantatwahl – passend zu Anatomie, Alter, Mobilität und Belastungsanspruch
- strukturierte, frühfunktionelle Rehabilitation durch erfahrene Physiotherapeuten
- umfassende postoperative Betreuung einschließlich Infektions- und Thromboseprophylaxe
Unser Anspruch: Mobilität zurückgeben
Die Wiederherstellung von Beweglichkeit und Lebensqualität ist unser oberstes Ziel.
Mit modernen Implantaten, präziser Diagnostik, schonenden Operationstechniken und intensiver Nachbetreuung sorgen wir dafür, dass unsere Patientinnen und Patienten wieder aktiv am Leben teilhaben können – sicher, nachhaltig und individuell.
Die menschliche Hand ist äußerst komplex aufgebaut und erfüllt insbesondere in ihrer Funktion als Greiforgan eine Vielzahl von Aufgaben. Verletzungen oder Erkrankungen der Hand können daher die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Im Elisabeth-Krankenhaus Kassel bieten wir ein umfassendes Spektrum moderner handchirurgischer Diagnostik und Therapie – wir behandeln akute Verletzungen der Hand ebenso wie chronische Veränderungen.
Unser Leistungsspektrum
Akute Verletzungen
- Knochenbrüche der Hand und Finger
- Luxationen und Bandverletzungen
- Sehnenrisse (Beuge- und Strecksehnen)
- Schnittverletzungen und Weichteilschäden
- Infektionen und Abszesse der Hand
Operative Eingriffe
- Rekonstruktion von Beuge- und Strecksehnen
- Osteosynthesen (Platten, Schrauben, Drähte)
- Versorgung komplexer Handgelenksverletzungen
- Gelenknahe Eingriffe, z.B. bei Arthrosen oder Instabilitäten
Behandlung von Handerkrankungen
Neben unfallbedingten Verletzungen versorgen wir auch degenerative und funktionelle Erkrankungen der Hand:
- Karpaltunnelsyndrom
- Dupuytren-Kontraktur
- Triggerfinger (Schnappfinger)
- Ganglien (Überbeine)
Moderne Diagnostik und Therapie
Wir nutzen moderne bildgebende Verfahren wie digitales Röntgen, Ultraschall und MRT, um eine präzise Diagnose zu stellen.
Die operative Versorgung erfolgt unter Einsatz aktueller mikrochirurgischer Techniken sowie schonender Narkose- und Regionalanästhesieverfahren.
Nachbehandlung und Rehabilitation
Ein entscheidender Teil der Therapie ist die gezielte handtherapeutische Nachbehandlung.
In enger Zusammenarbeit mit unseren spezialisierten Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen stellen wir sicher, dass Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik optimal wiederhergestellt werden.
Die Wirbelsäule ist das zentrale Stützelement des Körpers und schützt gleichzeitig das Rückenmark und die Nerven. Verletzungen oder Erkrankungen der Wirbelsäule können starke Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder neurologische Ausfälle verursachen.
Unsere unfallchirurgische Abteilung bietet ein umfassendes Spektrum moderner, schonender und leitliniengerechter Verfahren zur konservativen und operativen Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen und -erkrankungen.
Wirbelsäulenverletzungen – schnelle und sichere Versorgung
Wir diagnostizieren und behandeln bestimmte Formen akuter Wirbelsäulenverletzungen, darunter:
- Wirbelkörperfrakturen (z.B. durch Sturz oder Unfall)
- Osteoporotische Wirbelkörperfrakturen
- immobilisierende Schmerzsyndrome im Bereich der Wirbelsäule
Konservative Verfahren bei Verletzungen oder degenerativen Erkrankung der Wirbelsäule
- Anpassung der Schmerzmedikation
- unterstützende Physiotherapie
- Korsettbehandlung
Operative Verfahren bei Verletzungen der Wirbelsäule
- Dorsale Stabilisierung (Schrauben-Stab-Systeme)
Stabilisierung instabiler Frakturen zur Entlastung von Rückenmark und Nerven. - Kyphoplastie / Vertebroplastie
Minimalinvasive Aufrichtung und Zementauffüllung bei stabilen osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen.
Diagnostik auf höchstem Niveau
Für eine präzise Therapieplanung stehen moderne Verfahren zur Verfügung:
- digitales Röntgen
- Computertomographie (CT)
- Magnetresonanztomographie (MRT)
Nachbehandlung und Rehabilitation
Nach der Operation erfolgt eine individuell angepasste Rehabilitationsplanung:
- Frühmobilisation bereits kurz nach dem Eingriff
- Schmerztherapie nach aktuellem Standard
- physiotherapeutische Übungen zur Wiederherstellung von Kraft und Beweglichkeit
- Längere Rehabilitationsmaßnahmen bei schwereren Verletzungen
- enge Nachsorge in unserer Spezialsprechstunde
Ziel ist es, die Schmerzfreiheit, Stabilität und Mobilität unserer Patient:innen bestmöglich wiederherzustellen.
Unser Anspruch
Wir bieten eine moderne, sichere und ganzheitliche Versorgung von Wirbelsäulenverletzungen und -erkrankungen – mit einem erfahrenen interdisziplinären Team aus Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Schmerzmedizin, Radiologie, Physiotherapie und Pflege.
Die Arthroskopie („Gelenkspiegelung“) ist ein modernes, minimalinvasives Verfahren, das in der Unfallchirurgie zur Behandlung zahlreicher Gelenkerkrankungen und -verletzungen eingesetzt wird. Durch kleinste Hautschnitte können wir das betroffene Gelenk schonend untersuchen und gleichzeitig therapeutisch behandeln. Dies erlaubt Operationen am Knorpel, an den Menisken oder an den Bändern. Die Eingriffe werden meist ambulant durchgeführt.
Die Behandlung nach der Operation erfolgt in Absprache mit den Ärzten durch die breit aufgestellte physiotherapeutische Abteilung unseres Hauses. Hier nutzen wir alle manuellen und technischen physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten.
Arthroskopische Operationen bei Verschleißerkrankungen des Kniegelenkes führen wir selbst und in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern durch.
Unser Ziel: Schnelle Rehabilitation, minimale Narbenbildung und optimale funktionelle Ergebnisse.
Was ist eine Arthroskopie?
Bei der Arthroskopie wird eine kleine Kamera („Arthroskop“) in das Gelenk eingeführt. Über weitere minimalinvasive Zugänge können feinste Instrumente genutzt werden, um Verletzungen präzise zu behandeln.
Vorteile:
- schonendere Operationstechnik
- geringere Gewebeschädigung
- schnellere Heilung
- geringeres Infektionsrisiko
- kurze Krankenhausaufenthalte
- geringere postoperative Schmerzen
Anwendungsgebiete
Unsere unfallchirurgische Abteilung führt arthroskopische Eingriffe insbesondere am Kniegelenk durch.
Kniegelenk
- Meniskusverletzungen (Naht oder Teilresektion)
- Knorpelglättung, Knorpelrekonstruktion (Mikrofrakturierung)
- Entfernung von freien Gelenkkörpern
- Behandlung von Bandverletzungen
- Arthroskopische Stabilisierung bei Patellaluxation
Diagnostik vor der Operation
Vor einem arthroskopischen Eingriff stehen:
- gründliche klinische Untersuchung
- digitale Röntgendiagnostik
- MRT zur Darstellung von Knorpel, Bändern und Weichteilen
- Funktionsanalyse des betroffenen Gelenkes
Gemeinsam entscheiden wir, ob eine arthroskopische Therapie die beste Option darstellt.
Der Ablauf der Arthroskopie
- schonende Anästhesie (meist Regional- oder Allgemeinanästhesie)
- kleine Hautschnitte von ca. 0,5 bis 1 cm
- gewebeschonende Behandlung mittels Mikroinstrumenten
- kurze Operationszeit
- rasche Mobilisation und meist ambulante Durchführung
Nachbehandlung und Rehabilitation
Die Nachbehandlung richtet sich nach der Art des Eingriffs. Allgemein gilt:
- frühe, geführte Mobilisation
- gezielte Physiotherapie
- Schmerz- und Entzündungsmanagement
- bei Bedarf stabilisierende Orthesen
- regelmäßige Verlaufskontrollen
Ziel ist die schnelle Wiederherstellung von Beweglichkeit, Stabilität und Belastbarkeit.
Mögliche Risiken
Auch bei minimalinvasiven Operationen können selten Komplikationen auftreten:
- Infektionen
- vorübergehende Schmerzen oder Schwellungen
- Bewegungseinschränkungen
- Thrombosen
- Verletzungen kleiner Gefäße oder Nerven
Durch moderne Technik und hohe fachliche Expertise sind Komplikationen jedoch sehr selten.
Unser Anspruch
Durch modernste arthroskopische Techniken ermöglichen wir unseren Patientinnen und Patienten:
- sichere, schonende und effektive Behandlungen
- kurze Ausfallzeiten
- hohe Präzision bei der Therapie
- beste funktionelle Ergebnisse
Unsere unfallchirurgische Abteilung ist spezialisiert auf arthroskopische Operationen des Kniegelenkes und bietet eine Versorgung nach neuesten wissenschaftlichen Standards.
Ärzteteam

Dr. Felix Hübner
Chefarzt
Durchgangsarzt
Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Viszeralchirurgie
Notfallmedizin
Manuelle Therapie
Klinische Akut- und Notfallmedizin

Dr. Petra Meusel
Leitende Oberärztin
Stellv. Durchgangsärztin
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Zertifizierte Risikomanagerin
CIRS-Beauftragte
Modulkoordinatorin KSM
Klinikadmin. des Traumanetzwerk Göttingen/Kassel
ATLS-Provider
Fachärztin im MVZ am Elisabeth-Krankenhaus

Dr. Dirk Reedwisch
Oberarzt
Stellv. Durchgangsarzt
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Notfallmedizin
Sportmedizin
Manuelle Therapie
Röntgendiagnostik - Skelett
Zertifizierter Gutachter des BDC
Facharzt im MVZ am Elisabeth-Krankenhaus
Kooperierende Praxen

Standort Baunatal
Stettiner Straße 4
34225 Baunatal

Dr. Hans-Günter Schafdecker
Facharzt für Orthopädie

Dr. Christian Gröll
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Peter Kentsch
Facharzt für Orthopädie

Standort Melsungen
Obere Steingasse 8 - 12
34212 Melsungen
T (05661) 6640
Standort Bad Wildungen
Laustraße 30
34537 Bad Wildungen
T (05621) 960553

Dr. Bernd Kleinwächter
Facharzt für Orthopädie