Klinik für Unfall­chir­urgie und Orthopädie

Herzlich willkommen in der Klinik für Unfall­chir­urgie und Orthopädie

Unsere Klinik für Unfall­chir­urgie und Ortho­pädie steht 24 Stunden täglich für die Versorgung von Verletzten bereit und ist rund um die Uhr erreichbar.

Unserem Team steht das gesamte notfall­me­di­zi­nische Equipment zur Diagnose und Therapie zur Verfügung, wie ein modernes Ultra­schall­gerät, eine moderne Röntgen Anlage, eine moderne Compu­ter­to­mo­grafie und zur weiteren Diagnostik auch ein MRT. Wir bündeln in unserem Haus umfas­sendes Wissen aus unter­schied­lichen Fachge­bieten für die Versorgung von Notfall­pa­ti­en­tinnen und -patienten.

Als zerti­fi­ziertes lokales Trauma­zentrum, einge­bunden im Traumanetzwerk Göttingen - Kassel, sind wir auf die Versorgung mittel­schwer und schwer verletzter Patien­tinnen und Patienten (Polytraumen) vorbe­reitet. Mit der Zulassung zum DAV (statio­näres Durch­gangs­arzt­ver­fahren) der Deutschen Gesetz­lichen Unfall­ver­si­cherung (DGUV) versorgen und betreuen wir zudem ein großes Spektrum berufs­ge­nos­sen­schaftlich versi­cherter Arbeits­un­fälle und deren Folgeschäden.

Neben der Versorgung von Verlet­zungen an den Extre­mi­täten, dem Becken und der Wirbel­säule führen wir geplante Opera­tionen durch. Unsere Schwer­punkte sind gemeinsam mit unserem Koope­ra­ti­ons­partnern ortho­pä­dische Eingriffe: Wir bieten alle gelen­ker­set­zenden Maßnahmen von Hüfte, Knie und Schulter sowie handchir­ur­gische Eingriffe an.

Besonders am Herzen liegt uns, die Mobilität unserer Patienten möglichst komplett zu erhalten bzw. wieder herzu­stellen. Unter­stützt werden wir dabei durch unsere personell und apparativ gut ausge­stattete Abteilung für Physiotherapie.

Auszeichnung

Oberarzt Dr. Dirk Reedwisch ist seit 2023 als Kniechirurg von der Deutschen Kniege­sell­schaft zertifiziert.

Logo zertifizierter Kniechirurg
Gruppenfoto Team Unfallchirurgie und Orthopädie
Gelenkersatz
Fuß-Untersuchung

Leistungs­spektrum

Unsere Unfall­chir­urgie und Ortho­pä­dische Chirurgie im Elisabeth-Krankenhaus Kassel ist zur Versorgung von Arbeits­un­fällen (Durch­gangs­arzt­ver­fahren) durch die Berufs­ge­nos­sen­schaften zugelassen.

Unfall­chir­urgie

Für Notfälle der Unfall-/Gelenk­chir­urgie steht Ihnen unsere moderne und umfang­reich ausge­stattete Notfall­am­bulanz inklusive eines spezi­ellen Eingriffs­raumes zur Verfügung. Natürlich erfolgt die Behandlung nach Facharztstandard.

Zur Stabi­li­sierung von Brüchen (Frakturen) wenden wir modernste operative Verfahren an, die nach Möglichkeit minimal-invasiv durch­ge­führt werden. Hier behandeln wir Patient:innen ab dem 12. Lebensjahr. Die konser­vative Behandlung wird unter­stützt durch moderne immobi­li­sie­rende Kunst­stoff­ver­bände oder Orthesen, begleitet von entspre­chend angepassten physio­the­ra­peu­ti­schen Maßnahmen.

Die notwendige nachsta­tionäre Behandlung unfall­ver­letzter Patient:innen wird vom Krankenhaus in die Wege geleitet: Mithilfe des Sozial­dienstes im Elisabeth-Krankenhaus organi­sieren wir für Sie Anschluss­heil­be­hand­lungen, Rehabi­li­ta­tionen oder auch die häusliche Versorgung.

Wenn jede Sekunde zählt! Unter einem Polytrauma versteht man schwere Verlet­zungen, von denen eine oder die Kombi­nation mehrerer Verlet­zungen lebens­ge­fährlich ist.

Die Versorgung dieser Patient:innen ist eine besondere Heraus­for­derung und erfordert das enge und rasche Zusam­men­wirken verschie­dener Fachdis­zi­plinen, um Leben zu retten. Das Elisabeth-Krankenhaus Kassel ist als lokales Trauma­zentrum zerti­fi­ziert und gehört zum Traumanetzwerk Göttingen Kassel. Die Teilnahme am Traumanetzwerk der Deutschen Gesell­schaft für Unfall­chir­urgie (DGU) schließt regel­mäßige quali­täts­si­chernde Maßnahmen und Fremdeva­luation über vollzogene Behand­lungen mit ein.

Als Klinik der Grund und Regel­ver­sorgung koope­rieren wir eng mit anderen Kranken­häusern, die im Rahmen des Traumanetz­werks mit uns zusam­men­ar­beiten, und haben die Möglichkeit, Patient:innen mit bestimmten Verlet­zungen nach notfall­mä­ßiger Erstver­sorgung zur Weiter­be­handlung zu verlegen.

Im Schockraum stehen unseren Ärzt:innen alle Möglich­keiten zur Verfügung, den Patient:innen zu unter­suchen, zu stabi­li­sieren und lebens­ret­tende Notfall­ein­griffe wie zum Beispiel die Einlage einer Thorax­drainage oder eine künst­liche Beatmung vorzu­nehmen. Die Weiter­be­handlung der Patient:innen geschieht dann in Koope­ration mit den Kolleg:innen der Anästhesie auf unserer hochmo­dernen Intensivstation.

Die primäre Versorgung erfolgt standar­di­siert und priori­tä­ten­ori­en­tiert nach ATLS (Advanced Trauma Life Support). Direkt an die zentrale Notauf­nahme ist die radio­lo­gische Abteilung mit einem modernen CT und MRT  angegliedert. Alle Zeiten und Parameter werden im Trauma­re­gister der Deutschen Gesell­schaft für Unfall­chir­urgie (DGU) erfasst und ausgewertet.

So sind wir umgehend mit quali­fi­ziertem Fachwissen und modernster techni­scher Ausstattung für unsere Patient:innen im Einsatz.

Daneben können Stürze zu bruch­be­dingten Auslo­cke­rungen von Endopro­thesen führen. Dabei bezeichnet der Begriff einer peripro­the­ti­schen Fraktur einen Bruch in einem Knochen, in dem zusätzlich ein künst­liches Gelenk implan­tiert wurde. Aufgrund des zuneh­menden Alterns der Bevöl­kerung ist die Zahl dieser Brüche über die vergan­genen Jahre gestiegen.
Spezia­li­sierte Diagnostik ist wichtig für eine richtige Einschätzung des Bruches und die Festlegung der optimalen Therapie. Manche peripro­the­tische Frakturen verheilen ohne Operation. Bei fest veran­kerten Prothesen und insta­bilen Knochen­brüchen reicht in der Regel die Verplattung des Bruches aus. Der Wechsel einer Endopro­these ist aller­dings erfor­derlich, wenn es aufgrund des Bruches zu einer Auslo­ckerung der Prothese gekommen ist.

Hüftge­lenksnahe Frakturen gehören zu den häufigsten Verlet­zungen im höheren Lebens­alter, können aber auch bei jüngeren Patienten durch Unfälle oder Stürze auftreten. Da diese Brüche oft mit erheb­lichen Schmerzen, Bewegungs­ein­schrän­kungen und Risiken für die Gesamt­ge­sundheit einher­gehen, ist eine zeitnahe, sichere und leitli­ni­en­ge­rechte operative Versorgung entscheidend. Die operative Versorgung geschieht in unserem Haus GBA-konform innerhalb der ersten 24 Stunden.
Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung bietet eine moderne, leitli­ni­en­ge­rechte Versorgung aller Formen von hüftge­lenks­nahen Frakturen.

Welche hüftge­lenks­nahen Frakturen gibt es?

Zu den typischen Verlet­zungen gehören:

  • Schen­kel­hals­frak­turen (Oberschen­kel­hals­bruch)
  • Pertro­chantäre Frakturen
  • Inter­tro­chantäre Frakturen
  • Subtro­chantäre Frakturen

Diese Brüche unter­scheiden sich stark in ihrer Stabi­lität, Heilungs­fä­higkeit und dem geeig­neten Operationsverfahren.

 

Unsere opera­tiven Behandlungsverfahren

1. Osteo­syn­these (Rekon­struktion des Knochens)

Geeignet bei jüngeren Patienten und bestimmten stabilen Frakturen.

Dynamische Hüftschraube (DHS)
  • Nutzung einer Schraube und Seitenplatte
  • besonders geeignet bei stabilen pertro­chan­tären Brüchen
Proximale Femur­nägel (Gamma­nagel)
  • minimal­in­vasive Marknagelung
  • hohe Stabi­lität bei insta­bilen oder mehrtei­ligen Frakturen
  • einsetzbar in kurzer und langer Variante
Schrau­ben­os­teo­syn­these
  • bei bestimmten Schen­kel­hals­frak­turen, v. a. bei jüngeren Patienten
2. Endopro­the­tische Versorgung (künst­liches Hüftgelenk)

Bei älteren Menschen oder bei kompli­zierten Schen­kel­hals­frak­turen zum Erhalt der Mobilität und zur Reduktion von Komplikationen.

Hemien­do­pro­these (Duokopf­pro­these)
  • Ersatz des Oberschenkelkopfes
  • zemen­tiert und unzemen­tiert einsetzbar
  • sinnvoll bei Patien­tinnen und Patienten mit gut erhal­tener Hüftpfanne
Total­en­do­pro­these (TEP)
  • Ersatz von Kopf und Pfanne
  • als und zemen­tierte und Hybrid­pro­these einsetzbar
  • besonders geeignet bei vorbe­stehender Arthrose oder komplexen Frakturen sowie bei jüngeren Patienten
Vorteile:
  • hohe Stabi­lität
  • frühe Mobili­sierung
  • gerin­geres Risiko für Nachblu­tungen oder Durch­blu­tungs­stö­rungen des Hüftkopfes

Narkose und Operationstechnik

Unsere Eingriffe erfolgen schonend und leitli­ni­en­ge­recht, meist in:

  • Regio­nal­an­äs­thesie (Spinal- oder Peridu­ral­an­äs­thesie) oder
  • Allge­mein­an­äs­thesie, je nach indivi­du­eller Situation.

Moderne Implantate und minimal­in­vasive Techniken ermög­lichen kurze Opera­ti­ons­zeiten und eine geringe Komplikationsrate.

Nachbe­handlung & Rehabilitation

Eine frühe Mobili­sation ist entscheidend für den Behandlungserfolg.
Daher erfolgt postoperativ:

  • Mobili­sation bereits am 1. Tag nach der Operation
  • Schmerz­the­rapie nach aktuellem Standard (WHO)
  • Physio­the­rapie zur Wieder­erlangung von Kraft und Beweglichkeit
  • geria­trische Mitbe­treuung bei älteren Patien­tinnen und Patienten
  • Planung der Anschluss­heil­be­handlung (Reha)

Unser Ziel ist es, die Selbst­stän­digkeit und Mobilität unserer Patien­tinnen und Patienten schnellst­möglich wiederherzustellen.

Unser Anspruch

Wir bieten eine moderne, sichere und patien­ten­zen­trierte Versorgung von Schen­kel­hals­brüchen – rund um die Uhr und in enger Zusam­men­arbeit mit unseren Kolle­ginnen und Kollegen aus Anästhesie, Geriatrie, Physio­the­rapie und Pflege.

 

 

Sprung­ge­lenks­brüche (sog. Malleo­lar­frak­turen) gehören zu den häufigsten Verlet­zungen der unteren Extre­mität. Sie entstehen meist durch eine Distorsion im Rahmen von (Sport-) Unfällen und können zu erheb­lichen Schmerzen sowie Insta­bi­li­täten im Fuß- und Sprung­gelenk führen. Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung bietet eine umfas­sende, moderne und patien­ten­zen­trierte Versorgung aller Formen von Sprung­ge­lenks­frak­turen an.

Was ist ein Sprunggelenksbruch?

Ein Sprung­ge­lenks­bruch betrifft meist die knöchernen Struk­turen des oberen Sprunggelenks:

  • Innen­knöchel (medialer Malleolus)
  • Außen­knöchel (lateraler Malleolus)
  • Hinterer Schien­bein­kan­ten­anteil (hinterer Malleolus)
  • Syndesmose (Bandver­bindung zwischen Schien- und Wadenbein)

Entscheidend für die Behand­lungs­planung ist, ob der Bruch stabil oder instabil, verschoben oder unver­schoben ist. Außerdem ist wichtig, ob die Syndesmose, die Bandver­bindung zwischen Schienbein und Wadenbein, betroffen ist.

Operative Behand­lungs­ver­fahren

1. Platten- und Schraubenosteosynthese

Bei den meisten insta­bilen oder verscho­benen Sprung­ge­lenks­brüchen erfolgt eine anato­mische Reposition und Fixierung mit Platten und Schrauben.
Ziele der Versorgung:

  • Wieder­her­stellung der Gelenkfläche
  • Stabi­lität des Sprunggelenks
  • Vermeidung von Spätfolgen wie Arthrose
2. Stell­schrauben oder TightRope®-Fixierung bei Syndesmosenverletzungen

Bei einer Verletzung der Syndesmose wird die Bandver­bindung stabi­li­siert, typischer­weise durch:

  • Syndes­mo­sen­schrauben, oder
  • Dynamische Knoten­tech­niken (z. B. TightRope®)

Diese Verfahren stellen die korrekte Position von Schien- und Wadenbein wieder her.

3. Versorgung des hinteren Volkmann-Anteils

Größere Anteile der hinteren Schien­bein­kante (hinterer Malleolus) müssen häufig operativ versorgt werden:

  • Kanülierte Schrauben- oder Plattenosteosynthese
  • Je nach Fraktur­verlauf dorsal (von hinten) oder ventral (von vorne)
4. Minimal­in­vasive Techniken

Bei ausge­wählten Fraktur­formen setzen wir minimal­in­vasive Verfahren ein, um:

  • Weich­teil­schäden zu minimieren
  • Schmerzen zu reduzieren
  • eine schnellere Mobili­sation zu ermöglichen

Narkose und Ablauf

Die Operation erfolgt in der Regel unter:

  • Regio­nal­an­äs­thesie (z.B. Spinal­an­äs­thesie oder Fußblock) oder
  • Allge­mein­an­äs­thesie

Nach der Operation wird der Fuß, wenn nötig, zunächst ruhig­ge­stellt, häufig in einer Orthese oder einem spezi­ellen Verband.

 

Nachbe­handlung und Rehabilitation

Eine sorgfältige Nachbe­handlung ist entscheidend für ein bestmög­liches Ergebnis:

  • Entlastung oder Teilbe­lastung des Beins, je nach Operationsmethode
  • Physio­the­rapie zur Wieder­her­stellung der Beweglichkeit
  • schritt­weise Steigerung der Belastung in enger Abstimmung mit dem Behandlungsteam
  • Throm­bo­se­pro­phylaxe während der Entlastungsphase

Kontroll­un­ter­su­chungen und Röntgen­auf­nahmen sichern den Heilungs­verlauf ab.

 

Handge­lenks­brüche – meist sogenannte distale Radius­frak­turen – zählen zu den häufigsten Knochen­ver­let­zungen. Sie treten oft durch Stürze auf die ausge­streckte Hand auf und können erheb­liche Schmerzen sowie Funkti­ons­stö­rungen verur­sachen. Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung bietet eine moderne und patien­ten­zen­trierte konser­vative und operative Versorgung aller Fraktur­formen des Handgelenks.

Was ist ein Handgelenksbruch?

Ein Handge­lenks­bruch betrifft in den meisten Fällen den Unter­arm­knochen (Speiche) kurz vor dem Handgelenk, manchmal auch zusätzlich die Elle (Ulna). Häufige Fraktur­formen sind:

  • einfache oder mehrfrag­mentäre Speichenbrüche
  • gelenk­be­tei­li­gende Frakturen
  • verschobene (dislo­zierte) Brüche
  • Trümmer­frak­turen
  • kombi­nierte Verlet­zungen mit Begleit­ver­let­zungen an Bändern, der Elle oder der Gelenk­fläche sowie den Knochen der Handwurzel

Die Art der Fraktur bestimmt das geeignete konser­vative oder operative Verfahren.

Operative Behand­lungs­ver­fahren

1. Platten­os­teo­syn­these (volare winkel­stabile Platte)

Das bei uns am häufigsten einge­setzten Verfahren bei insta­bilen oder verscho­benen Bruchformen.

Vorteile:

  • hohe Stabi­lität
  • sehr präzise Wieder­her­stellung der Gelenkfläche
  • frühzeitige Bewegungs­übungen möglich
  • gute funktio­nelle Ergebnisse
2. Drahtos­teo­syn­these (Kirschner-Drähte)

Geeignet bei weniger komplexen oder kinder­chir­ur­gi­schen Frakturen.
Vorteile:

  • minimal­in­vasiv
  • kurze Opera­ti­ons­dauer
  • häufig in Kombi­nation mit Gipsruhigstellung
3. Externe Fixation

Bei stark zertrüm­merten oder offenen Frakturen kann vorüber­gehend ein externer Halte­ap­parat (Fixateur) einge­setzt werden, um die Weich­teile zu schützen und die Knochen zu stabilisieren.

Narkose und Ablauf

Die Operation erfolgt meist unter:

  • Regio­nal­an­äs­thesie (z.B. Armplexusblockade)
    oder
  • Allge­mein­an­äs­thesie

Der Eingriff ist in der Regel kurz und wird meist stationär durchgeführt.

Nachbe­handlung und Rehabilitation

Eine gezielte Nachbe­handlung ist für den Thera­pie­erfolg entscheidend:

  • Frühfunk­tio­nelle Mobili­sation des Handge­lenks in vielen Fällen bereits kurz nach der Operation
  • Physio­the­rapie und ergothe­ra­peu­tische Handtherapie
  • Tragen einer Orthese oder Schiene je nach Stabilität
  • Regel­mäßige Nachkontrollen

Ziel ist die die Schmerz­freiheit und optimale Wieder­her­stellung von Beweg­lichkeit, Kraft und Feinmo­torik.

Mögliche Spätfolgen und deren Vorbeugung

Bei unzurei­chender Behandlung können langfristige Probleme auftreten wie:

  • Bewegungs­ein­schrän­kungen
  • Fehlstel­lungen
  • Arthrose im Handgelenk
  • Schmerzen bei Belastung

Durch moderne operative Techniken und konse­quente Nachbe­handlung versuchen wir, diese Risiken bestmöglich zu minimieren. Um langfristig eine Schädigung der Beuge­sehnen zu vermeiden, empfehlen wir die Entfernung der Metall­platten nach 9-12 Monaten.

Unser Anspruch

Wir bieten eine präzise, schonende und leitli­ni­en­ge­rechte operative Versorgung von Handge­lenks­brüchen für Patient:innen jeden Alters.
Unsere erfah­renen Unfallchirurg:innen arbeiten eng mit Radio­logie, Anästhesie und spezia­li­sierter Ergothe­rapie zusammen, um ein bestmög­liches funktio­nelles Ergebnis zu erzielen.

Tibia­kopf­brüche – auch Tibia­pla­teauf­rak­turen genannt – betreffen den oberen Anteil des Schien­beins und damit die gelenk­bil­denden Struk­turen des Kniege­lenks. Diese Verlet­zungen entstehen häufig durch Sport- oder Verkehrs­un­fälle und können die Stabi­lität und Funktion des Kniege­lenks erheblich beeinträchtigen.
Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung bietet eine spezia­li­sierte und moderne Versorgung dieser komplexen Verlet­zungen – von der Erstdia­gnostik bis zur Rehabilitation.

Was ist ein Tibiakopfbruch?

Der Tibiakopf bildet die Unter­seite des Kniege­lenks und besteht aus innerem (medialem) und äußerem (lateralem) Gelenk­anteil. Ein Bruch in diesem Bereich kann:

  • die Gelenk­fläche beeinträchtigen,
  • die Bänder des Kniege­lenks mitbetreffen,
  • zu Insta­bi­lität, Fehlstellung und Bewegungs­ein­schränkung führen.

Tibia­kopf­brüche werden nach dem Schwe­regrad einge­teilt – von einfachen Frakturen bis zu komplexen mehrfrag­men­tären Gelenk­zer­trüm­me­rungen. Unver­schobene Brüche können auch konser­vativ thera­piert werden.

Diagnostik

Eine exakte Diagnostik ist entscheidend für die Wahl des optimalen Behand­lungs­ver­fahrens. Dazu stehen zur Verfügung:

  • Digitales Röntgen
  • Compu­ter­to­mo­graphie (CT) zur 3D-Analyse des Bruchs
  • Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie (MRT) bei Verdacht auf Band- oder Meniskusverletzungen

Operative Behand­lungs­ver­fahren

Das Ziel jeder Operation ist die anato­mische Wieder­her­stellung der Gelenk­fläche, um spätere Arthrose und Funkti­ons­stö­rungen zu verhindern.

1. Platten­os­teo­syn­these (winkel­stabile Platten)

Am häufigsten werden moderne winkel­stabile Platten- und Schrau­ben­systeme eingesetzt.
Vorteile:

  • hohe Stabi­lität
  • präzise Gelen­k­re­kon­struktion
  • frühzeitige Mobili­sation möglich
2. Schrau­ben­os­teo­syn­these

In ausge­wählten Fällen – insbe­sondere bei kleineren, nicht stark verscho­benen Frakturen – reicht eine Fixierung mit Schrauben aus.

3. Minimal­in­vasive Techniken

Über kleine Hautschnitte können Knochen­frag­mente angehoben und unter Bildwand­ler­kon­trolle fixiert werden.

Vorteile:

  • Schonung der Weichteile
  • schnellere Heilung
  • gerin­geres Infektionsrisiko
4. Arthro­sko­pisch unter­stützte Verfahren

Zur Beurteilung und Mitbe­handlung von Begleit­ver­let­zungen (z.B. Menis­kus­risse, Kreuz­band­teil­ver­let­zungen) kann eine Gelenk­spie­gelung sinnvoll sein.

5. Behelfsta­bi­li­sierung bei schweren Verletzungen

Bei massiv geschä­digten Weich­teilen oder komplexen Frakturen kann vorüber­gehend ein externer Fixateur zur Stabi­li­sierung einge­setzt werden, bevor die definitive Versorgung erfolgt.

Nachbe­handlung und Rehabilitation

Die Nachbe­handlung richtet sich nach der Stabi­lität der Versorgung und dem Verletzungsmuster:

  • Teil- oder Entlastung des betrof­fenen Beins über mehrere Wochen
  • Schmerz­the­rapie nach modernem Standard
  • Frühfunk­tio­nelle Physio­the­rapie zur Erhaltung der Beweg­lichkeit (z. B. CPM)
  • Kontroll­un­ter­su­chungen mit Röntgenkontrollen
  • Später Übergang zu Muskel­aufbau- und Stabilisationsübungen

Eine konse­quente Rehabi­li­tation ist entscheidend, um langfristig die bestmög­liche Kniege­lenks­funktion wiederzuerlangen.

Mögliche Kompli­ka­tionen und deren Prävention

Durch moderne operative Technik und engma­schige Nachsorge minimieren wir Risiken wie:

  • Gelenk­steife
  • Fehlstel­lungen
  • Infek­tionen
  • Posttrau­ma­tische Arthrose

Frühzeitige Mobili­sation, physio­the­ra­peu­tische Betreuung und regel­mäßige Kontrollen unter­stützen den Heilungs­verlauf entscheidend.

Unser Anspruch

Wir bieten eine hochpräzise, erfahrene und inter­dis­zi­plinäre Versorgung von Tibia­kopf­brüchen – basierend auf modernen OP-Techniken, aktueller Leitli­ni­en­me­dizin und indivi­du­eller Therapieplanung.
Unser Ziel ist die bestmög­liche Wieder­her­stellung von Funktion, Stabi­lität und Belast­barkeit des Kniegelenks.

 

Brüche des Oberarm­kopfes – sogenannte proximale Humerus­frak­turen – gehören zu den häufigsten Frakturen des Schul­ter­gürtels. Sie treten besonders bei Stürzen im höheren Lebens­alter oder bei Sport- und Verkehrs­un­fällen auf. Diese Verlet­zungen können zu erheb­lichen Schmerzen, Bewegungs­ein­schrän­kungen und Funkti­ons­verlust der Schulter führen.
Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung bietet eine moderne, leitli­ni­en­ge­rechte und patien­ten­ori­en­tierte konser­vative und operative Versorgung aller Formen von Oberarmkopfbrüchen.

Was ist ein Oberarmkopfbruch?

Der Oberarmkopf bildet zusammen mit der Schul­ter­pfanne das Schul­ter­gelenk. Brüche in diesem Bereich können unter­schied­liche Struk­turen betreffen:

  • Oberarmkopf (Humeruskopf)
  • Anato­mi­scher und chirur­gi­scher Hals
  • Tuber­culum majus und minus (großer und kleiner Rollhügel als Sehnen­an­satz­punkte der Rotatorenmanschette)
  • Gelenk­be­tei­ligung mit Stufenbildung
  • Mehrfrag­mentäre oder verschobene Frakturen

Entscheidend für die Therapie ist die Anzahl der Fragmente, der Grad der Verschiebung sowie die Betei­ligung der Rotato­ren­man­schette (Schul­ter­mus­ku­latur).

Diagnostik

Eine präzise Diagnostik ist die Grundlage für eine optimale Thera­pie­planung. Dafür nutzen wir:

  • Digitales Röntgen der Schulter
  • Compu­ter­to­mo­graphie (CT) zur detail­lierten Frakturanalyse
  • Ultra­schall oder MRT bei Verdacht auf Sehnenverletzungen

Behand­lungs­op­tionen

Nicht jeder Oberarm­kopf­bruch muss operiert werden.
Die Entscheidung richtet sich nach Stabi­lität, Verschiebung, Begleit­ver­let­zungen, Knochen­qua­lität, der Sympto­matik und dem Lebens­alter der Patient:innen.

Operative Behand­lungs­ver­fahren

1. Platten­os­teo­syn­these (winkel­stabile Platte)

Bei verscho­benen oder insta­bilen Brüchen erfolgt häufig eine Fixierung mit modernen winkel­sta­bilen Platten.
Vorteile:

  • hohe Stabi­lität
  • gute Rekon­struktion der Anatomie
  • frühzeitige Bewegungs­übungen möglich
2. Markna­ge­los­teo­syn­these

Bei bestimmten Fraktur­formen, insbe­sondere schaft­nahen Brüchen, wird ein intra­me­dul­lärer Nagel eingesetzt.
Vorteile:

  • minimal­in­vasive Zugangstechnik
  • hohe Belast­barkeit
3. Schrau­ben­os­teo­syn­these

Einzelne Fragmente wie das Tuber­culum majus können isoliert mit Schrauben, Zuggur­tungen oder kleinen Platten fixiert werden.

4. Schul­ter­pro­these (Hemi- oder inverse Prothese)

Bei schweren, nicht rekon­stru­ier­baren oder mehrfrag­men­tären Brüchen – insbe­sondere bei älteren Patient:innen oder schlechter Knochen­qua­lität – empfehlen wir einen Gelenkersatz:

  • Hemipro­these (Oberarm­kopf­pro­these)
  • Inverse Schul­ter­pro­these (günstig bei gleich­zeitig geschä­digter Rotato­ren­man­schette und/oder höherem Lebensalter)

Vorteile:

  • rasche Schmerz­re­duktion
  • gute Wieder­her­stellung der Funktion, besonders bei komplexen Frakturen

Narkose und Operationstechnik

Die Eingriffe werden in der Regel unter Allge­mein­narkose oder Regio­nal­an­äs­thesie durchgeführt.
Moderne, schonende Opera­ti­ons­tech­niken und weich­teil­scho­nende Zugänge reduzieren Kompli­ka­ti­ons­ri­siken und verkürzen die Heilungszeit.

Nachbe­handlung und Rehabilitation

Eine struk­tu­rierte Nachbe­handlung ist entscheidend für eine gute Schulterfunktion:

  • Ruhig­stellung in einer Armschlinge für kurze Zeit
  • Frühfunk­tio­nelle Physio­the­rapie unter Anleitung
  • graduelle Steigerung der Belastung
  • später Muskel­aufbau zur Stabi­li­sierung des Schultergürtels
  • Regel­mäßige Röntgenkontrollen

Ziel ist die bestmög­liche schmerz­freie Wieder­her­stellung von Funktion, Kraft und Alltags­taug­lichkeit.

Mögliche Kompli­ka­tionen

Trotz moderner Behandlung bestehen Risiken wie:

  • Schul­ter­steife
  • Heilungs­ver­zö­ge­rungen (Pseud­arthrose)
  • Fehlstel­lungen
  • Schmerzen oder Funktionsverlust
  • Arthrose des Schultergelenks

Durch präzise operative Technik und konti­nu­ier­liche Nachsorge minimieren wir diese Risiken.

Unser Anspruch

Wir bieten eine erfahrene, indivi­duelle und inter­dis­zi­plinäre Versorgung von Oberarm­kopf­brüchen – basierend auf modernen Implan­taten, schonenden Opera­ti­ons­tech­niken und abgestimmten Rehabilitationskonzepten.
Unser Ziel ist die langfristige Wieder­her­stellung von Stabi­lität, Bewegung und Schmerz­freiheit der Schulter.

 

Der Ellen­bogen ist ein hochkom­plexes Gelenk, das aus drei Teilge­lenken besteht und für die Beweg­lichkeit und Funktion des gesamten Arms entscheidend ist. Verlet­zungen oder Insta­bi­li­täten können zu Schmerzen, Bewegungs­ein­schrän­kungen und erheb­lichen Funkti­ons­ver­lusten führen.
Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung bietet moderne, leitli­ni­en­ge­rechte Diagnostik und konser­vative sowie operative Versorgung sämtlicher Ellen­bo­gen­ver­let­zungen – von einfachen Brüchen bis zu komplexen Bandinstabilitäten.

Welche Verlet­zungen treten am Ellen­bogen auf?

Typische Ellen­bo­gen­ver­let­zungen sind:

  • Brüche (Frakturen) von Speiche (Radiuskopf), Elle (Ulna), distalem Humerus oder Olecranon (Ellen­haken)
  • Luxationen (Ausren­kungen) des Ellenbogens
  • Kombi­na­ti­ons­ver­let­zungen wie die „terrible triad“ (Luxation + Radius­kopf­f­raktur + Bandverletzung)
  • Bandver­let­zungen (Innen- und Außenband-Apparat)
  • Sehnen­ver­let­zungen (z.B. Trizeps­seh­nen­abriss, Abriss der langen Bizepssehne)
  • Knorpel- und Weichteilschäden

Weitere Krank­heits­bilder, die zu einer Insta­bi­lität führen können:

  • chronische Bandin­suf­fi­zi­enzen
  • Fehlstel­lungen nach älteren Verletzungen
  • arthro­se­be­dingte Veränderungen
  • Folgen von wieder­holten Luxationen

Diagnostik

Eine präzise Diagnostik ist entscheidend, um die Stabi­lität des Ellen­bogens korrekt zu beurteilen. Wir nutzen:

  • digitale Röntgen­auf­nahmen in mehreren Ebenen
  • Sonografie
  • Compu­ter­to­mo­graphie (CT) zur Analyse komplexer Frakturen
  • Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie (MRT) zur Darstellung von Bändern und Knorpel
  • klinische Stabi­li­täts­tests

Operative Behand­lungs­ver­fahren

1. Versorgung von Frakturen

Je nach Art und Verlauf des Bruchs kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz:

  • Anato­mische Platten- und Schrau­ben­os­teo­syn­thesen (bei distalen Humerus-, Olekranon- oder Radiuskopffrakturen)
  • Radius­kop­fersatz (Prothese) bei nicht rekon­stru­ier­baren Frakturen
  • Drähte oder Zuggur­tungen bei bestimmten Verletzungen

Ziel ist stets die anato­mische Wieder­her­stellung des Gelenks und die frühzeitige Beweg­lichkeit, um Verstei­fungen zu vermeiden.

2. Stabi­li­sierung nach Luxationen

Nach Ausren­kungen des Ellen­bogens erfolgt eine operative Versorgung, wenn:

  • für die Stabi­lität entschei­dende Bänder gerissen sind
  • Knochen­frag­mente beteiligt sind
  • der Ellen­bogen nach Reposition instabil bleibt

Behand­lungs­op­tionen:

  • Bandre­kon­struk­tionen (Titan­anker) oder Bandnaht
  • Rekon­struktion knöcherner Gelenkanteile
  • temporäre Gelenk­sta­bi­li­sierung mittels Spezi­al­im­plan­taten (z.B. Scharnierfixateur)
3. Operative Therapie bei chroni­scher Instabilität

Wenn der Ellen­bogen wiederholt “wegknickt” oder instabil bleibt, kommen rekon­struktive Eingriffe infrage:

  • Rekon­struktion des Seiten­band­ap­pa­rates mit Titanankersystemen
  • Ersatz geschä­digter Bänder mit Sehnentransplantaten
  • Korrek­tur­ope­ra­tionen bei Fehlstellungen
  • Arthro­sko­pische Eingriffe bei Knorpel­schäden oder freien Gelenkkörpern

Nachbe­handlung und Rehabilitation

Eine struk­tu­rierte Nachbe­handlung ist für den Erfolg entscheidend — der Ellen­bogen neigt schnell zur Ausbildung von Bewegungseinschränkungen.

  • Frühfunk­tio­nelle Mobili­sation (meist bereits 1 bis 2 Tage nach OP)
  • Anleitung durch spezia­li­sierte Physio- und Ergothe­ra­peuten (z.B. Overhead Protokoll)
  • Nutzung spezi­eller Bewegungs­schienen (z.B. Orthesen)
  • regel­mäßige Nachkon­trollen zur Überwa­chung der Stabilität
  • später gezielter Muskel­aufbau zur Stabi­li­sierung des Gelenks

Ziel ist die Wieder­her­stellung von Beweg­lichkeit, Stabi­lität und Kraft.

Mögliche Kompli­ka­tionen

Trotz sorgfäl­tiger Behandlung können auftreten:

  • Gelenk­steife
  • Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen
  • Neuro­lo­gische Irrita­tionen (z.B. Ulnarisnerv)
  • Insta­bi­lität
  • Arthro­se­ent­wicklung

Durch moderne Opera­ti­ons­me­thoden und engma­schige Nachsorge reduzieren wir diese Risiken bestmöglich.

Unser Anspruch

Wir bieten eine spezia­li­sierte, inter­dis­zi­plinäre und patien­ten­ori­en­tierte Versorgung von Ellen­bo­gen­ver­let­zungen und -insta­bi­li­täten.
Mit modernen Opera­ti­ons­tech­niken, fundierter Diagnostik und inten­siver Nachbe­handlung stellen wir die bestmög­liche Funktion, Stabi­lität und Lebens­qua­lität wieder her.

 

Ortho­pä­dische Chirurgie

Die ortho­pä­dische und unfall­chir­ur­gische Abteilung bietet in Zusam­men­arbeit mit unseren Koope­ra­ti­ons­partnern ein umfas­sendes Leistungs­spektrum auf höchstem medizi­ni­schem Niveau in der opera­tiven Versorgung von Arthrose, Gelenk­ver­schleiß und trauma­ti­schen Gelenkschäden.
Mit langjäh­riger Erfahrung, moderner Techno­logie und einem spezia­li­sierten Endopro­the­tikteam gewähr­leisten wir eine Behandlung nach neuesten wissen­schaft­lichen Standards – sicher, indivi­duell und nachhaltig.

 

Hüften­do­pro­thetik

Eine fortge­schrittene Hüftar­throse oder eine komplexe Fraktur kann die Lebens­qua­lität erheblich beein­träch­tigen. In unserer Abteilung setzen wir auf innovative, gewebe­scho­nende Verfahren, die eine schnelle Wieder­erlangung der Mobilität ermöglichen.

Unsere Beson­der­heiten:

  • Minimal­in­vasive Zugänge (z.B. antero­la­teral), die Musku­latur und Weich­teile schonen
  • Verwendung von hochwer­tigen, langle­bigen Implan­taten (Keramik-Polyethylen)
  • Maßge­schnei­derte Prothe­senwahl je nach Anatomie, Aktivi­täts­level und Knochenqualität
  • Spezia­li­sierte Expertise bei Wechse­l­ope­ra­tionen (Revisi­ons­en­do­pro­thetik)
  • Präope­rative bildge­stützte Planung zur optimalen Implantatposition

Ziel: Schmerz­freiheit, hohe Stabi­lität und natür­liche Bewegungsabläufe.

 

Knieen­do­pro­thetik

Das Kniegelenk ist eines der komple­xesten Gelenke des Körpers. Unsere Abteilung hat in Zusam­men­arbeit mit unseren Koope­ra­ti­ons­partnern eine heraus­ra­gende Erfahrung in der Behandlung von Kniege­lenk­ar­throse sowie posttrau­ma­ti­schen Knieveränderungen.

Besondere Kompetenz:

  • Einsatz von Teilpro­thesen (Schlit­ten­pro­thesen), wenn der Verschleiß nur einen Abschnitt betrifft
  • Total­en­do­pro­thesen mit hoher Haltbarkeit und optimalem Bewegungs­profil (gegebe­nen­falls Oxinium Implantate)
  • Spezi­fische Konzepte bei komplexen Defor­mi­täten und Bandinstabilitäten

Ziel: Einen schmerz­freien, sicheren und stabilen Bewegungs­ablauf wiederherzustellen.

 

Schul­ter­en­do­pro­thetik

Die Schulter stellt hohe Anfor­de­rungen an Präzision und Erfahrung – sowohl in der Diagnostik als auch in der opera­tiven Versorgung. Unsere Abteilung ist seit vielen Jahren auf dieses Gebiet spezialisiert.

Unsere Expertise umfasst:

  • Anato­mische Schul­ter­pro­thesen bei intakter Rotatorenmanschette
  • Inverse Schul­ter­pro­thesen bei irrepa­rablen Sehnen­schäden oder komplexen Verletzungen
  • Moderne Implantate mit knochen­scho­nender Verankerung
  • hohe Spezia­li­sierung bei Fraktu­ren­do­pro­thetik nach schweren Oberarmkopffrakturen
  • Gezielte postope­rative Physiotherapieprogramme

Ziel: Natür­liche Beweg­lichkeit, Stabi­lität und Schmerz­freiheit im Alltag.

 

Warum unsere Abteilung?

Unsere Abteilung zeichnet sich durch hohe medizi­nische Qualität, langjährige Erfahrung und moderne Technik aus.

  • Behandlung nach EPZ-Standards
  • Hohe Fallzahlen in Hüft-, Knie- und Schulterendoprothetik
  • Spezi­elles inter­dis­zi­pli­näres Team aus Endopro­the­tik­chir­urgen, Anästhe­sisten, Schmerz­the­ra­peuten, Radio­logen und Physiotherapeuten
  • Schonende OP-Techniken zur Verkürzung der Erholungszeit
  • indivi­duelle Implan­tatwahl – passend zu Anatomie, Alter, Mobilität und Belastungsanspruch
  • struk­tu­rierte, frühfunk­tio­nelle Rehabi­li­tation durch erfahrene Physiotherapeuten
  • umfas­sende postope­rative Betreuung einschließlich Infek­tions- und Thromboseprophylaxe

Unser Anspruch: Mobilität zurückgeben

Die Wieder­her­stellung von Beweg­lichkeit und Lebens­qua­lität ist unser oberstes Ziel.
Mit modernen Implan­taten, präziser Diagnostik, schonenden Opera­ti­ons­tech­niken und inten­siver Nachbe­treuung sorgen wir dafür, dass unsere Patien­tinnen und Patienten wieder aktiv am Leben teilhaben können – sicher, nachhaltig und individuell.

 

Die mensch­liche Hand ist äußerst komplex aufgebaut und erfüllt insbe­sondere in ihrer Funktion als Greif­organ eine Vielzahl von Aufgaben. Verlet­zungen oder Erkran­kungen der Hand können daher die Lebens­qua­lität stark beein­träch­tigen. Im Elisabeth-Krankenhaus Kassel bieten wir ein umfas­sendes Spektrum moderner handchir­ur­gi­scher Diagnostik und Therapie – wir behandeln akute Verlet­zungen der Hand ebenso wie chronische Veränderungen.

 

Unser Leistungs­spektrum

Akute Verlet­zungen

  • Knochen­brüche der Hand und Finger
  • Luxationen und Bandverletzungen
  • Sehnen­risse (Beuge- und Strecksehnen)
  • Schnitt­ver­let­zungen und Weichteilschäden
  • Infek­tionen und Abszesse der Hand

Operative Eingriffe

  • Rekon­struktion von Beuge- und Strecksehnen
  • Osteo­syn­thesen (Platten, Schrauben, Drähte)
  • Versorgung komplexer Handgelenksverletzungen
  • Gelenknahe Eingriffe, z.B. bei Arthrosen oder Instabilitäten

Behandlung von Handerkrankungen

Neben unfall­be­dingten Verlet­zungen versorgen wir auch degene­rative und funktio­nelle Erkran­kungen der Hand:

  • Karpal­tun­nel­syndrom
  • Dupuytren-Kontraktur
  • Trigger­finger (Schnapp­finger)
  • Ganglien (Überbeine)

Moderne Diagnostik und Therapie

Wir nutzen moderne bildge­bende Verfahren wie digitales Röntgen, Ultra­schall und MRT, um eine präzise Diagnose zu stellen.
Die operative Versorgung erfolgt unter Einsatz aktueller mikro­chir­ur­gi­scher Techniken sowie schonender Narkose- und Regionalanästhesieverfahren.

Nachbe­handlung und Rehabilitation

Ein entschei­dender Teil der Therapie ist die gezielte handthe­ra­peu­tische Nachbe­handlung.
In enger Zusam­men­arbeit mit unseren spezia­li­sierten Physio­the­ra­peuten und Physio­the­ra­peu­tinnen stellen wir sicher, dass Beweg­lichkeit, Kraft und Feinmo­torik optimal wieder­her­ge­stellt werden.

Die Wirbel­säule ist das zentrale Stütz­element des Körpers und schützt gleich­zeitig das Rückenmark und die Nerven. Verlet­zungen oder Erkran­kungen der Wirbel­säule können starke Schmerzen, Bewegungs­ein­schrän­kungen oder neuro­lo­gische Ausfälle verursachen.
Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung bietet ein umfas­sendes Spektrum moderner, schonender und leitli­ni­en­ge­rechter Verfahren zur konser­va­tiven und opera­tiven Behandlung von Wirbel­säu­len­ver­let­zungen und -erkrankungen.

Wirbel­säu­len­ver­let­zungen – schnelle und sichere Versorgung

Wir diagnos­ti­zieren und behandeln bestimmte Formen akuter Wirbel­säu­len­ver­let­zungen, darunter:

  • Wirbel­kör­per­frak­turen (z.B. durch Sturz oder Unfall)
  • Osteo­po­ro­tische Wirbelkörperfrakturen 
  • immobi­li­sie­rende Schmerz­syn­drome im Bereich der Wirbelsäule 

Konser­vative Verfahren bei Verlet­zungen oder degene­ra­tiven Erkrankung der Wirbelsäule

  • Anpassung der Schmerzmedikation 
  • unter­stüt­zende Physiotherapie 
  • Korsett­be­handlung

Operative Verfahren bei Verlet­zungen der Wirbelsäule

  • Dorsale Stabi­li­sierung (Schrauben-Stab-Systeme)
    Stabi­li­sierung insta­biler Frakturen zur Entlastung von Rückenmark und Nerven.
  • Kypho­plastie / Vertebroplastie
    Minimal­in­vasive Aufrichtung und Zement­auf­füllung bei stabilen osteo­po­ro­ti­schen Wirbelkörperbrüchen.

 

Diagnostik auf höchstem Niveau

Für eine präzise Thera­pie­planung stehen moderne Verfahren zur Verfügung:

  • digitales Röntgen
  • Compu­ter­to­mo­graphie (CT)
  • Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie (MRT)

Nachbe­handlung und Rehabilitation

Nach der Operation erfolgt eine indivi­duell angepasste Rehabilitationsplanung:

  • Frühmo­bi­li­sation bereits kurz nach dem Eingriff
  • Schmerz­the­rapie nach aktuellem Standard
  • physio­the­ra­peu­tische Übungen zur Wieder­her­stellung von Kraft und Beweglichkeit
  • Längere Rehabi­li­ta­ti­ons­maß­nahmen bei schwe­reren Verletzungen
  • enge Nachsorge in unserer Spezialsprechstunde

Ziel ist es, die Schmerz­freiheit, Stabi­lität und Mobilität unserer Patient:innen bestmöglich wiederherzustellen.

Unser Anspruch

Wir bieten eine moderne, sichere und ganzheit­liche Versorgung von Wirbel­säu­len­ver­let­zungen und -erkran­kungen – mit einem erfah­renen inter­dis­zi­pli­nären Team aus Unfall­chir­urgie, Neuro­chir­urgie, Schmerz­me­dizin, Radio­logie, Physio­the­rapie und Pflege.

Die Arthro­skopie („Gelenk­spie­gelung“) ist ein modernes, minimal­in­va­sives Verfahren, das in der Unfall­chir­urgie zur Behandlung zahlreicher Gelenk­er­kran­kungen und -verlet­zungen einge­setzt wird. Durch kleinste Hautschnitte können wir das betroffene Gelenk schonend unter­suchen und gleich­zeitig thera­peu­tisch behandeln. Dies erlaubt Opera­tionen am Knorpel, an den Menisken oder an den Bändern. Die Eingriffe werden meist ambulant durchgeführt.

Die Behandlung nach der Operation erfolgt in Absprache mit den Ärzten durch die breit aufge­stellte physio­the­ra­peu­tische Abteilung unseres Hauses. Hier nutzen wir alle manuellen und techni­schen physio­the­ra­peu­ti­schen Behandlungsmöglichkeiten.

Arthro­sko­pische Opera­tionen bei Verschleiß­erkran­kungen des Kniege­lenkes führen wir selbst und in Zusam­men­arbeit mit unseren Koope­ra­ti­ons­partnern durch.

Unser Ziel: Schnelle Rehabi­li­tation, minimale Narben­bildung und optimale funktio­nelle Ergebnisse.

Was ist eine Arthroskopie?

Bei der Arthro­skopie wird eine kleine Kamera („Arthroskop“) in das Gelenk einge­führt. Über weitere minimal­in­vasive Zugänge können feinste Instru­mente genutzt werden, um Verlet­zungen präzise zu behandeln.

Vorteile:

  • schonendere Opera­ti­ons­technik
  • geringere Gewebe­schä­digung
  • schnellere Heilung
  • gerin­geres Infektionsrisiko
  • kurze Kranken­haus­auf­ent­halte
  • geringere postope­rative Schmerzen

Anwen­dungs­ge­biete

Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung führt arthro­sko­pische Eingriffe insbe­sondere am Kniegelenk durch.

Kniegelenk
  • Menis­kus­ver­let­zungen (Naht oder Teilresektion)
  • Knorpel­glättung, Knorpel­re­kon­struktion (Mikro­frak­tu­rierung)
  • Entfernung von freien Gelenkkörpern
  • Behandlung von Bandverletzungen
  • Arthro­sko­pische Stabi­li­sierung bei Patellaluxation

Diagnostik vor der Operation

Vor einem arthro­sko­pi­schen Eingriff stehen:

  • gründ­liche klinische Untersuchung
  • digitale Röntgen­dia­gnostik
  • MRT zur Darstellung von Knorpel, Bändern und Weichteilen
  • Funkti­ons­analyse des betrof­fenen Gelenkes

Gemeinsam entscheiden wir, ob eine arthro­sko­pische Therapie die beste Option darstellt.

Der Ablauf der Arthroskopie

  1. schonende Anästhesie (meist Regional- oder Allgemeinanästhesie)
  2. kleine Hautschnitte von ca. 0,5 bis 1 cm
  3. gewebe­scho­nende Behandlung mittels Mikroinstrumenten
  4. kurze Opera­ti­onszeit
  5. rasche Mobili­sation und meist ambulante Durchführung

Nachbe­handlung und Rehabilitation

Die Nachbe­handlung richtet sich nach der Art des Eingriffs. Allgemein gilt:

  • frühe, geführte Mobilisation
  • gezielte Physio­the­rapie
  • Schmerz- und Entzündungsmanagement
  • bei Bedarf stabi­li­sie­rende Orthesen
  • regel­mäßige Verlaufskontrollen

Ziel ist die schnelle Wieder­her­stellung von Beweg­lichkeit, Stabi­lität und Belast­barkeit.

Mögliche Risiken

Auch bei minimal­in­va­siven Opera­tionen können selten Kompli­ka­tionen auftreten:

  • Infek­tionen
  • vorüber­ge­hende Schmerzen oder Schwellungen
  • Bewegungs­ein­schrän­kungen
  • Throm­bosen
  • Verlet­zungen kleiner Gefäße oder Nerven

Durch moderne Technik und hohe fachliche Expertise sind Kompli­ka­tionen jedoch sehr selten.

Unser Anspruch

Durch modernste arthro­sko­pische Techniken ermög­lichen wir unseren Patien­tinnen und Patienten:

  • sichere, schonende und effektive Behandlungen
  • kurze Ausfall­zeiten
  • hohe Präzision bei der Therapie
  • beste funktio­nelle Ergebnisse

Unsere unfall­chir­ur­gische Abteilung ist spezia­li­siert auf arthro­sko­pische Opera­tionen des Kniege­lenkes und bietet eine Versorgung nach neuesten wissen­schaft­lichen Standards.

Ärzteteam

Dr. Felix Hübner

Dr. Felix Hübner
Chefarzt
Durchgangsarzt
Facharzt für Chirurgie, Ortho­pädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Viszeralchirurgie
Notfallmedizin
Manuelle Therapie
Klinische Akut- und Notfallmedizin

Dr. Petra Meusel

Dr. Petra Meusel
Leitende Oberärztin
Stellv. Durchgangsärztin
Fachärztin für Ortho­pädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Zerti­fi­zierte Risikomanagerin
CIRS-Beauftragte
Modul­ko­or­di­na­torin KSM
Klinik­admin. des Traumanetzwerk Göttingen/Kassel
ATLS-Provider

Fachärztin im MVZ am Elisabeth-Krankenhaus

 

 

 

Dr. Dirk Reedwisch

Dr. Dirk Reedwisch
Oberarzt
Stellv. Durchgangsarzt
Facharzt für Ortho­pädie & Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Notfallmedizin
Sportmedizin
Manuelle Therapie
Röntgen­dia­gnostik - Skelett
Zerti­fi­zierter Gutachter des BDC

Facharzt im MVZ am Elisabeth-Krankenhaus

 

 

Koope­rie­rende Praxen

Logo der Orthopädischen Praxisklinik Baunatal Wolfhagen

Standort Baunatal
Stettiner Straße 4
34225 Baunatal

T (05601) 97711
info@ortho-baunatal.de
www.ortho-baunatal.de

Dr. Hans Schafdecker

Dr. Hans-Günter Schafdecker
Facharzt für Orthopädie

Dr. Christian Gröll

Dr. Christian Gröll
Facharzt für Ortho­pädie und Unfallchirurgie

Portrait Dr. Peter Kentsch

Dr. Peter Kentsch
Facharzt für Orthopädie

Logo der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis Dr. med. Bernd Kleinwächter

Standort Melsungen
Obere Stein­gasse 8 - 12
34212 Melsungen
T (05661) 6640

Standort Bad Wildungen
Laustraße 30
34537 Bad Wildungen
T (05621) 960553

Dr. Bernd Kleinwächter

Dr. Bernd Kleinwächter
Facharzt für Orthopädie